Gartenarbeit – selbst machen oder machen lassen?

professionelle Gartenarbeit

Schnell kommt die Frage auf, wenn man nach stundenlanger Gartenarbeit feststellt, dass die Muskulatur schmerzt oder man immer noch nicht fertig geworden ist, ob es sich lohnt, einen Profi zu beauftragen.

Den Garten machen lassen?
Nie im Leben, lieber habe ich Blasen an den Händen!
Also mir würde echt das Geld leid tun.

Mir ist meine Freizeit äußerst wichtig,
da gibt es für mich nur eine Antwort:
Ich schaue zu bei der Gartenarbeit
.

Sicherlich hat beides seinen Reiz und wer vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht selber Hand anlegen kann, hat diesbezüglich auch gar keine Wahl.

Aber manchmal kann es sich sogar lohnen, eine Radikalkur durch einen Profigärtner machen zu lassen.
Gerade dann wenn der Garten verwildert ist und die Hecken „unendlich“ hoch geworden sind, vielleicht nach iner langen Winterperiode, dann benötigen unsere Hausgärten und Hecken eine besondere Aufmerksamkeit und es steht gewiss eine Menge Arbeit an.
Wer nun aber tatsächlich keine Zeit hat, die bevorstehenden Arbeiten an den meterlangen Hecken selber zu machen, oder wem vielleicht auch einfach nur das nötige Fachwissen zur Gartenarbeit oder der berühmte „grüne Daumen“ fehlt, der holt sich da gerne professionelle Hilfe.
Angebote hierzu findet jeder sicherlich schnell in den Kleinanzeigen seiner Tageszeitung.

Die zu entrichtenden Gartenpflegepreise können sich in Höhe und Berechnungsgrundlage stark unterscheiden. Teilweise wird die Leistung des Gärtners per Stunde, per Quadratmeter oder auch per laufenden Meter aufgestellt und in Rechnung gestellt.
Aus meiner eigenen Erfahrung wird das Schneiden einer Gartenhecke überwiegend nach Metern berechnet. Hierbei gilt zu beachten, dass in der Regel eine elektrische Heckenschere genutzt wird, deren Umgang erlernt sein sollte. Der Preis der Gartenarbeit für den Heckenschnitt kann bei rund 40,00 Euro pro 10 m betragen. Dazu kommt dann manchmal ein Kostenfaktor für die Abfuhr des Heckenschnitts. Achtet also darauf, dass Die Entsorgung der Gartenabfälle möglichst in den Heckenpflegepreisen enthalten ist, damit ihr nicht noch zusätzliche Kosten für die Beseitigung auf Eurer Abschlussrechnung überraschenderweise vorfindet. Es lohnt sich immer von mehreren Gärtnern Preisangebote einzuholen, die sich auch deutlich unterscheiden können.
Die Idee, einen Privatmann mit der Heckenpflege zu beauftragen, kommt sicherlich sehr schnell, aber dabei sollte jeder bedenken, dass die Unfallgefahr immer „um die Ecke schaut“ und ihr schnell Probleme bekommen könnt. Versicherung und Steuern sollten unbedingt beachtet werden. Informiert Euch hierfür am besten bei Eurem Finanzamt oder schaut Euch im Netz einmal nach den einschlägigen Bestimmungen um.

Finanzieller Vorteil bei der Steuer
Wir Hobbygärtner können die anfallenden Handwerkerleistungen zur Verschönerung unseres geliebten Gartens im Rahmen der erforderlichen Gartenarbeit von der Steuer absetzen. Die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen ist immer „an einen Haushalt“ gebunden. Mit anderen Worten: Solange Sie auf Ihrem Grundstück ein Haus oder eine Hütte haben, die steuerrechtlich als Haushalt gilt, lassen sich die Kosten für entsprechende Handwerkerleistungen absetzen. Generell gilt für alle Handwerkerleistungen, dass Du zwanzig Prozent der entstandenen Kosten und maximal 1.200 Euro im Jahr in Deiner Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen einbringen kannst, was sich bei der Steuerrückzahlung auswirkt.
Zusätzlich können zur Zeit noch 510 Euro für sogenannte „haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse“, bei denen es sich im Regelfall um eine geringfügige Beschäftigung handelt, in der Steuererklärung für die Gartenarbeit eingetragen werden. So kommt schnell ein netter Betrag zusammen. Die entstandenen Kosten werden dann direkt von Deiner bestehenden Steuerschuld und nicht vom zu versteuernden Einkommen abgezogen.